Kreuzfahrt-Reiseberichte

Reisebuchautorin  -  Marita Oppermann

Reisefotograf -  Uwe Oppermann

Seefahrt-Dictionary 357 Begriffe
Stand 07.2013 Thema: TECHNIK


Schifffahrts-Begriffe von Marita & Uwe Oppermann
Allgemein Abkürzung Essen Kleidung Kommunikation Medizin Navigation
Personal Reiseziel Schiffstyp Sicherheit Technik Unterhaltung Wetter

Abnahmefahrt die Probefahrt, auf der nach Erfüllung aller Leistungsbedingungen das Schiff dem Reeder übergeben wird
Aktionsradius ist die halbe Reichweite eines Schiffes ohne neu tanken (bunkern) zu müssen (Brennstoff, Proviant usw.)
Azipod Antrieb Azipod (pod; engl. = Gondel) war der erste gekapselte 360° drehbare Propulsionsantrieb, der auf den Markt gebracht wurde. Azipod ist der modernste elektrische Propulsionsantrieb für Luxuskreuzfahrtschiffe. Die Propeller sind bei Pod-Schiffen als drehbare Gondel unter dem Schiff aufgehängt. In der Gondel befindet sich der Elektromotor, der seine Kraft direkt über die Motorwelle auf den Propeller überträgt.
Ballasttank Spezielle Tanks, vielfach auch in Doppelhülle, die dem Ausgleich der Schiffslage dienen.
Bugstrahlruder Manövrierhilfe; quer im Schiffsrumpf installierter Antriebspropeller

In einem querschiffs angeordneten Tunnel im Vorschiff eingebauter E- Motor mit Propeller, der imstande ist, das Vorschiff seitwärts zu drücken. Diese Erfindung funktioniert auch dann, wenn das Schiff keine Fahrt macht und die normale dynamische Ruderwirkung wegfällt. Es handelt sich also nicht eigentlich um ein Ruder, sondern um eine technische Einrichtung, mit der man ruderähnliche Wirkungen erzielen kann.
Bullauge Rundes, wasserdichtes Fenster einer Kabine
Bunker Treibstoff und Treibstofflager eines Schiffes
Davit Kleiner Schiffskran; zum absenken eines Rettungsbootes bzw. Tenderbootes ins Wasser
Doppelboden dient zum Schutz gegen Beschädigungen am Schiffsboden. Im Zwischenraum kann Ballastwasser gespeichert werden
Echolot Technisches Hilfsmittel zum feststellen der Wassertiefe. Mittels Ultraschall wird mit dem Echolot die Meerestiefe gemessen.
Eisklasse Die Eisklasse beschreibt den Sicherheitsstandard eines Schiffs, um arktische und antarktische Gewässer zu befahren. Mit höherer Eisklasse ist die Stahlbordwand stärker. Insbesondere bei Expeditionsschiffen Ein Schiff mit einer Eisklasse von 1A oder 1AS kann Packeisfelder in arktischen Gewässern mit einer bis zu 40 cm dicken Eisdecke durchfahren.
Eisklasse ist die Einstufung der Eisfestigkeit von Schiffen
Norwegen, Schweden, Finnland und (Deutschland)
1A (E4) Super Extreme Eisverhältnisse (Eisdicke bis 1 m)
1A (E3) Schwierige Eisverhältnisse (Eisdicke bis 0,8 m)
1B (E2) Durchschnittliche Eisverhältnisse (Eisdicke bis 0,6 m)
1C (E1) Leichte Eisverhältnisse (Eisdicke bis 0,4 m)
II (E ) Sehr leichte Eisverhältnisse
Fender Gegenstand, der zum Schutz (als Polster) zwischen Pier und Schiff gehängt wird
IMO-Nummer Nummer zur Identifizierung eines Schiffes; bleibt auch bei Namensänderung und Verkauf erhalten
Kursschreiber Gerät zum aufzeichnen aller Kursänderungen
Log (auch Logge) Gerät zum messen der Schiffsgeschwindigkeit
Maschinentelegraph Gerät zum übermitteln der Fahrbefehle zwischen Brücke und Maschinenraum
Positionslichter Am Schiff angebrachte Lampen, die bei Nacht endgegenkommenden Fahrzeugen die Fahrtrichtung anzeigen. In Fahrtrichtung links rotes Licht (Backbord) und rechts grünes Licht (Steuerbord), ferner gibt es noch das Hecklicht und Topplicht (weiß) an den Spitzen.
Ruder Steuerung des Schiffes
Schott Quer- und Längswände zur Unterteilung und Versteifung des Schiffskörpers; auch Bezeichnung für Tür zur Verhinderung von Wassereinbrüchen
Schott Stahlwand im Schiffsrumpf zur gegenseitigen Abgrenzung von Lade-, Maschinen- und Räumen zur Erhöhung der Sinksicherheit und der Festigkeit des Schiffes - Längs- und Querschotten. Schott-Tür ist eine wasserdicht schließende Tür, die einen Schottdurchgang sperren kann um bei Wassereinbruch das Schiff vor dem Sinken zu schützen.
Schraube (Schiffsschraube) Antriebspropeller unter dem Heckbereich eines Schiffes
Stabilisator Stabilisatoren werden bei praktisch allen modernen Passagierschiffen eingesetzt, es sind flossenartige Scheiben und sind zwischen 5-7 m lang. Die Stabilisatorflossen reduzieren die Rollbewegungen und das Schlingern bei schweren Seegang erheblich, so dass das Schiff auch bei starkem Seegang relativ ruhig im Wasser liegt. Bereits bei mittlerem Seegang werden die Stabilisatoren ausgeklappt.
Trosse schweres Tauwerk, mit dem Schiffe an der Pier oder Pfählen befestigt werden
Walkie-Talkie tragbares Sprechfunkgerät mit geringer Reichweite, wird beim Festmachen und bei Bootsmanöver zur Verständigung unter der Besatzung verwendet.
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© 2013 by Uwe Oppermann - Germany - Wuppertal
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