Kreuzfahrt-Reiseberichte

Reisebuchautorin  -  Marita Oppermann

Reisefotograf -  Uwe Oppermann

Seefahrt-Dictionary 357 Begriffe
Stand 07.2013 Thema: WETTER


Schifffahrts-Begriffe von Marita & Uwe Oppermann
Allgemein Abkürzung Essen Kleidung Kommunikation Medizin Navigation
Personal Reiseziel Schiffstyp Sicherheit Technik Unterhaltung Wetter

Azorenhoch ein im Bereich der Azoren mit großer Regelmäßigkeit vorherrschendes Hochdruckgebiet, das als ein Teil der subtropischen Hochdruckgürtels für die Wetterentwicklung in Europa von bestimmendem Einfluß ist.
Baguio Wirbelsturm im philippinischen Raum
Beaufortskala Windstärkeskala, geht von 0 Beaufort (Stille) bis 12 Beaufort (Orkan); sie wurde 1949 bis Windstärke 17 erweitert, Bft = Abk. für Beaufort
Blizzard Orkanartiger Schneesturm aus nördlichen Richtungen an der nordamerikanischen Ostküste.
Böe Bö, einzelner, heftiger Windstoß
Cirruswolken sind Federwolken in Höhen über 6000m. Besteht aus dünnen streifigen Schleiern aus Eiskristallen.
Cordonazo tropischer Wirbelsturm der mexikanischen Westküste
Cumulus Haufenwolke. Von 600 bis 800m Höhe können sich Türme bis etwa 2500m bilden. In kleinen Formen Schönwetterwolken, in großer Form oft Vorläufer von Schauern, Böen und Gewittern.
Douglas-Skala Beschreibung der Dünung
0 = keine Dünung
1 = Niedrige Dünung
2 = Niedrige mittellange Dünung
3 = Mittelhohe, kurze D.
4 = Mittelhohe, mittellange D.
5 = Mittelhohe, lange D.
6 = Hohe, kurze D.
7 = Hohe, mittellange D.
8 = Hohe lange D.
9 = Unregelmäßige, durcheinanderlaufende Dünung
Drei Schwestern drei hintereinanderfolgende Riesenwellen
Dünung Meereswellen, Windwellen, die aus dem Windfeld herausgewandert oder nach Abzug des Windfeldes verblieben sind. Ähnlich der Beaufort-Skala für Wind und Seegang benutzt man eine Skala zur Beschreibung der Dünung.
Dwarssee Seegang, die rechtwinklig auf das Schiff trifft
Dwarswind Wind, der seitlich am Schiffskörper auftrifft (Seitenwind)
Hurrikan tropischer Wirbelsturm im Atlantik, in der Karibik, im nördlichen Pazifik östlich der Datumsgrenze. Andere Bezeichnungen: Taifun, Zyklon. Wenn die Windgeschwindigkeit eines tropischen Wirbelsturms Orkanstärke erreicht (mehr als 118km/h / Windstärke 12) spricht man von einem Hurrikan.
Mauritius-Orkan tropischer Wirbelsturm im südlichen Indischen Ozean
Monsun jahreszeitlich wechselnde Winde, vielfach mit Regen- und Trockenzeiten verbunden, in Süd- und Ostasien
Nachlaufende See diejenige See, die in Richtung der Fahrtrichtung des Schiffes läuft
Nordlicht in nördlichen Reionen durch Sonnenwinde hervorgerufene Lichterscheinungen, auch Polarlicht genannt
Orkan Sturm der höchsten Windstärke, Bezeichnung auch für tropische Wirbelstürme.
Pampero kalter Wirbelsturm aus dem südlichen Polargebiet in der Nähe der La-Plata-Mündung (Argentinien)
Riesenwellen Bis zu 40 Meter hoch werden "Freak Waves" (auch Kaventsmänner) nach Angaben der Meeresforschung. Es gibt Regionen, in denen Monsterwellen besonders häufig auftreten, zum Beispiel vor der Südostküste von Südafrika, wo heftige Winde gegen den warmen Agulhas-Strom drücken. Hier gibt der südafrikanische Wetterdienst sogar schon "Freak Wave Warnings" heraus. Auch die Küstenmeere vor Florida, der Golf von Alaska und das Meer vor Norwegen gelten als Geburtsorte der Wasserwände.
Schirokko, Scirocco warmer Wind, der im Mittelmeergebiet aus südlichen Richtungen an der Vorderseite eines von West nach Ost ziehenden Tiefdruckgebietes weht und bisweilen warme Luft aus Nordafrika nach Südeuropa bringt
Seebeben Erdbeben, dessen Ausgangspunkt unter dem Meeresboden liegt; oft Ursache verheerender Flutwellen, die als Tsunamis bezeichnet werden.
Seebebenstärken - durch 6 Stufen der Sieberg-Skala angegeben:
- 1. leichtes, kaum spürbares Zittern des Schiffes
- 2. leichte Erschütterung des Schiffes
- 3. ruckartige Erschütterung des Schiffes
- 4. Schiff beginnt zu schwanken
- 5. "Ächzen" des Schiffes, größere Gegenstände an Bord fallen um
- 6. Schiffskörper erleidet Beschädigungen, die zum Untergang führen können.
Seegang Bezeichnung für verstärkten Wellengang. Unregelmäßige Bewegung der Wasseroberfläche.Seegangsstärken:
0: glatte See 0 m - keine Wellen
1: ruhige See 0,1 m - gekräuselte Wellen
2: schwach bewegt 0,6 m - kurze Wellen
3: leicht bewegt 1,0 m - kleine Wellen mit Schaumköpfen
4: mäßig bewegt 2,0 m - lange Wellen, Schaumköpfe, brechend
5: grobe See 3,0 m - große Wellen, Schaumkämme bilden größere Schaumflächen
6: sehr grobe See 4,0 m - brechende Wellen
7: hohe See 7,0 m - Wellenberge, Gischt, Schaumstreifen, rollend
8: sehr hohe See 9,0 m - Wellenberge mit langen brechenden Kämmen, See weiß von Schaum
9: außergewöhnlich > 9,0 m - Außergewöhnlich schwere Wellenberge, Schiffe verschwinden in
schwere See Wellentälern, See weiß von Schaum
Sturmflut ungewöhnliches, hohes Ansteigen des Wassers an Meeresküsten und Tidenflüssen, bedingt durch Zusammenwirken von Flut und landwärts gerichtetem (auflandigem) Sturm, zuweilen durch eine Springtide verstärkt.
Taifun tropischer Wirbelsturm in Südostasien; orkanartiger Wind
Tsunami Flutwelle, die durch ein Seebeben entsteht, kann an der Küste über 10m erreichen
Wasserhose (Trombe) Wasser mitführender kleiner Wirbelsturm
Wetterkarte Darstellung des Wettergeschehens auf einer Landkarte
Willy-Willy Bezeichnung für tropische Wirbelstürme in australischen Gewässern
Windhose Wirbelsturm (kleiner Tornado)
Zyklon tropischer Wirbelsturm, der in den Monaten April bis Dezember im nördliched Teil des Indischen Ozeans vorkommt.
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